Kunst- und Medienviertel

Quartier F

Juni 2000 – Juni 2001

Architekturfakten:
Umbauter Raum: 12.340 m³
Bürofläche: 2.326 m²
Tiefgarage mit 96 Stellplätzen

Whow! Hier sitzt eine Versicherung drin? Das ist ja außergewöhnlich!“ – Äußerungen dieser Art hört man oft in Verbindung mit dem Quartier F, dem Domizil der Landesdirektion der Aachen Münchener Versicherung mitten im Kunst- und Medienviertel.

Die architektonische Formensprache von Quartier F strahlt eine ungeheure Dynamik aus – eine starke Bewegung die in einem Moment eingefroren zu sein scheint. Die schrägen Linien streben machtvoll zur Seite, die Optik erinnert an einen Eisbrecher, der sich durch tiefes Eis drängt und die Schollen zur Seite schiebt.

Und so kann man den weißverputzten, dreieckigen Hauptkörper als Schiffsmotiv interpretieren: Das Schiff steuert mit seinem Bug, dem schrägen Edelstahlschornstein, auf die zentrale Plastik im Teich zu. An der Fassade hin zur Kalscheurener Straße brechen große, mit Aluwellen verkleidete Teile wie ein Eisberg optisch vom Schiffbug ab, wobei der kleinste und isolierte Teil wie ein kleiner Eiswürfel hinter dem Gebäude herzudümpeln scheint.
Die Fassade zu Quartier G ist mit ihren durchlaufenden Stahlbalkonen ganz ruhig gehalten, um die Bewegungslinien zu verdeutlichen und zu unterstreichen.

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