kunstvereinhuerth e.V.

Ilan Averbuch

"Das gelobte Land" 

Einzelausstellung des seit 1970 in New York
lebenden Bildhauers

08. Sept. bis 12. Okt. 2000 

Vita:

1953 in Tel Aviv geboren
1977 - 1978 Studium an der Wimbledon School of Art in London
1979 - 1981 Studium an der Hochschule der
Bildenden Künste, New York
1982 Auszeichnung der Hochschule für Bildende Künste
Fachbereich Fine Arts
1983 -1984 Studium an dem Hunter College, New York und
Magisterabschluß
1985 - 86 DAAD- Stipendium, Berlin

Bereits während seines Studiums an den Kunstakademien in London und New York, konnte er Einzelausstellungen an verschiedensten Kunstinstitutionen ausrichten. 1985 bis 1986 führte ihn ein Stipendium des DAAD nach Berlin. Dort knüpfte er erste Kontakte zu dem Berliner Galeristen Michael Haas. Es folgten zahlreiche Einzel- , aber auch Gruppenausstellungen in den USA -New York, Toronto, Pennsylvania, Illinois - aber auch in Europa - Deutschland, Niederlanden, Schweiz - und Israel, seinem Heimatland.
Bis dato sind seine überdimensionalen Skulpturen an zahlreichen öffentlichen Plätzen auf der ganzen Welt zu sehen.
1985 wurde er von dem Galeristen Lutz Teutloff - Köln, Bielefeld - entdeckt. 1999 war er auf der Art Cologne, Bereich "Köln Skulptur", zu sehen.

Ilan Averbuch gilt heute als international renommierter Künstler.
Die Thematik seiner Arbeiten ist tief verwurzelt mit der Geschichte seines Geburtslandes Israel, seiner Vergangenheit und seiner Zukunft.
Aber nicht nur Israel, auch andere Länder und deren Geschichte, die er auf seinen vielen Reisen kennenlernte, sind Themen seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Die Arbeiten des "poetischen Archäologe" (Westfalen-Blatt, 18. Mai 1998) leben von der ständigen Konfrontation und Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Mythen und Religionen.
I. Averbuch behandelt in seinen voluminösen Skulpturen aus Stein und Holz, beispielhaft, das Wesen der Menschheit selbst. Religiösität und Spiritualität schneiden die Philosophie seiner Werke.
Ilan Averbuch versucht mit einer gewissen Spitzfindigkeit, verbunden mit sarkastisch untermauertem Witz und heiterer Ironie, Geschichte und Gegenwart zu verbinden.

Er spielt mit den Gegensätzen der Materialien - mal Stein und Holz, mal Metall und Holz.
Die Verletzbarkeit des Holzes (verbrannt oder gebrochen) wird der Härte des Steins oder Metalls entgegengehalten. Hierdurch erreicht der Künstler eine scheinbare Schwerelosigkeit und Transparenz.

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